Sonntag, 8. Juli 2012

Highscore *gong*

Wir müssen es eingestehen, wir haben diese Woche nicht alles gekocht, was auf dem Plan stand. Wegen akuter Verpeiltheit haben es die Topfenknödel mit Zwetschgensauce nicht auf den Tisch geschafft. Sie rutschen daher in die Essensplanung für nächste Woche. Wir verbuchen die Woche dennoch als Erfolg, denn wir haben für ein Gericht volle fünf Sterne vergeben!

Das Gerenne durch die Stadt auf der Jagd nach Kalbskotelette hat sich mehr als gelohnt. Hier ist er, der Highscore: fünf Sterne für ein Kalbskotelett mit Salbei, dazu Dicke Bohnen und Kartoffelpü. An der perfekten Beilage müssen wir noch basteln denn die Dicken Bohnen sind im Geschmack einfach zu fein, um gegen die intensive Kalb-Salbei-Front zu bestehen. Das Geheimnis ist neben der Qualität des Fleisches natürlich auch die peinlich genau überwachte Bratzeit. Schön, dass ich mich hier immer auf Michael verlassen kann. Die Gäste, denen wir dieses Gericht vorsetzen dürfen sich jetzt schonmal glücklich schätzen.




Anstelle der ewigen Croûtons haben wir unseren bunten Salat mit gebratenem Ingwer-Tofu garniert. Tofu hat deutlich mehr Substanz als die häufig einfach nur trockenen Brotbröckel und die Marinade aus geriebenem Ingwer, Chili, Zitronenschale und Sesamöl gibt dem sonst faden Tofu herrlich viel Aroma. Ich konnte mich trotzdem nicht bremsen und hab noch geröstete Pinienkerne ergänzt! 



 
Ein Klassiker der Indischen Küche und immer wieder gerne genommen: Aloo Gobi oder auch Kartoffel-Blumenkohl-Curry. Manche Rezepte sehen als weitere Zutat noch Erbsen vor, wir haben beide Varianten schon getestet und präferieren die ohne. Als grüne Komponente fügen wir lieber gehackten Koriander hinzu. Dies ist im Übrigen das Gericht, wo uns -wie erwähnt- das Malheur mit dem Gewürzvertausch (tolles Wort, gel?) passiert ist, es waren dann Fenchel- statt Kreuzkümmelsamen. Geschmacklich ein marginaler Unterschied *hust* aber wir verbuchen das unter "interessantes Experiment" und vergeben drei Sterne.
Jaja, ich kann's doch! In Ermangelung eines Kochplanes für heute habe ich ganz spontan was zubereitet, so ohne Rezept und so. Beim Grillen gestern war ein Maiskolben übrig geblieben und glücklicherweise hatten wir für die kommenden Rezepte etwas zu viele Bohnen eingekauft. Also Risottoreis, Butter, rote Zwiebeln und Safran addiert und schwupps ein leckeres Mittagessen gezaubert.

Dienstag, 3. Juli 2012

Rezept oder Improvisation?

Nach einem laaaaaangen Tag im Büro kam es in unserer Küche heute auf Grund akuter Unterzuckerung zu einer nicht unerheblichen Gewürzverwechselung. Das Essen hat zum Glück trotzdem geschmeckt. Ich weiß nicht, ob wir sonst noch die Kraft gefunden hätten, zur Dönerbude zu kriechen. Zum Telefon hätten wir es vielleicht noch geschafft, wären dann aber beim Warten auf den Pizzaboten verendet.

Dieses unbeabsichtigte Experiment ließ mich daran denken, dass ich von ambitionierten Hobbyköchen doch hin und wieder schräg angeschaut werde, weil ich so viel nach Rezept koche. Unter Leuten, die was auf ihre Kochkünste halten scheint das sehr verpönt zu sein. Man soll sich ja selbst nicht loben.... aber natürlich ist es so: Ich kann auch ohne Rezept leckere Dinge kochen. Es stimmt jedoch auch, dass man so eher auf bewährte Zubereitungsarten zurückgreift, bei schon bekannten Gemüsesorten bleibt und nicht entdeckt, was es sonst noch für Varianten, Alternativen und Kombinationen gäbe. Da entgeht einem doch eindeutig etwas! Ich wäre von selbst nie darauf gekommen, Kartoffeln gemeinsam mit Lauch, Birne und Salbei in den Ofen zu schieben, aber das ist SO lecker!
Eine große Freude ist es für mich auch, für Gemüsesorten, die ich eigentlich nicht mag (oder nicht mochte), Zubereitungsarten zu entdecken, die mir schmecken. Gerne nehme ich hier auch Herrausforderungen von anderen an die verlauten lassen wie ekelig Rote Bete seien, oder Sellerie, oder Spinat. Rezeptestöbern ist dabei für mich unerlässlich.... vielleicht bin ich selbst zu unkreativ. Mist! Aber nicht jeder ist -wie mein Freund Lui- dazu geboren, nach einem Raubzug durch den Supermarkt eine chinesisch-griechisch-mexikanische-Hühnerbrustheißwürstchen-Pfanne zu zubereiten, die dann auch noch "verteufelt lecker" gelingt. Ich hab' selbst nicht probieren können, schade.

Weiterhin hat mich heute die neue Studie zur Geflügelmast beschäftigt. Ich habe an anderer Stelle hier ja schon ausführlicher über Hühner geschrieben und das Thema ist mir so wichtig, dass ich nun nochmal darauf hinweise. Die meisten Menschen machen sich noch viel zu wenig Gedanken darüber, wo ihr Essen eigentlich her kommt und wie es produziert wird.

Insofern: Gehirn aktivieren beim Einkauf und weiter kochen, mit oder ohne Rezept! ;-)


Sonntag, 1. Juli 2012

Essensplanung für KW 27

Seit dieser Woche muss man sich ja gut überlegen, ob es noch Pizza und/oder Paella gibt. Zum Glück haben wir noch ein paar spannende Alternativen auf Lager.
  • bunter Salat mit gebratenem Ingwer-Tofu
  • Kalbskotelette mit Salbei, dazu Kartoffelpüree und dicke Bohnen
  • Aloo Gobi
  • Topfenknödel mit Zwetschgensauce

Ich mach' mir meinen eigenen Sommer - am Herd!

Bohnen-Tomaten-Gratin, dieses Gericht schmeckt nach Sommer! Hinein kommen "Breite Bohnen". Im Supermarkt habe ich die noch nie gesehen, auf dem Wochenmarkt allerdings war es kein Problem, welche zu erjagen. Hinzu gesellen sich Tomaten, Thymian und Schafskäse. Lecker!







Mamma Mirácoli für Spaghetti mit Tomatensauce? Natürlich nicht! Statt dessen nehme man ein Kilo Tomaten und ein bißchen Beikram und lasse dies zwei bis drei Stunden auf dem Herd leise köcheln, dazu frische Pasta und als Krönung Basilikumblättchen und frisch geriebenen Parmesan. Fertig ist der Alltagsklassiker mit vollem Tomatenaroma.



Nicht sonderlich erfreulich ist es, wenn man die Verkäuferin auf dem Markt nach einem Brathuhn fragt und erst daheim bemerkt, dass die Olle einem ein Suppenhuhn angedreht hat. Zum Glück war es noch zeitig genug um für Ersatz zu sorgen und so sind wir dennoch in den Genuss von Brathähnchen mit Zitrone und Lauch gekommen. Gefallen hat mir die Kombination von Lauch und Ingwer, der dann auch dem bißchen Sauce ein herrliches Aroma verliehen hat. Aber dickes Memo: Nächstes mal mindestens doppelt so viel Sauce machen, wie im Rezept angegeben.





Eine gute Möglichkeit der Resteverwertung bietet immer ein Gemüsegratin (mit Zitrone). Wir haben uns mit Kartoffeln, Möhren, Lauch, Zucchini, Tomaten und Frühlingszwiebeln ausgetobt; dazu noch ein wenig Knoblauch, Pinienkerne, Mozzarella und Sahne mit Zitronensaft und -abrieb. Ein bißchen aufpassen muss man hier mit unterschiedlichen Garzeiten: langsam-garenden Gemüsesorten kleiner bzw. dünner schneiden, als die schnell-garenden Gemüsesorten. Dies war endlich mal ein Rezept, wo die Mengenangaben zur Anzahl der Personen passte. In der Regel essen wir zu zweit nämlich auf, was für vier Personen reichen sollte. Aber nein, wir sehen nicht danach aus. Nachteilig ist jedoch, hier schon hungrig mit dem Kochen zu beginnen. Hat man alles fertig geschnippelt muss man nämlich noch über eine Stunde warten, bis es tatsächlich was zu beißen gibt.

Samstag, 23. Juni 2012

Essensplanung für KW 26

Was erwartet uns die kommende Woche?
  • Nudeln mit Tomatensauce (natürlich geht hier nichts unter 2 - 3 Stunden Kochzeit für die Soße!)
  • Brathähnchen mit Zitrone und Lauch 
  • Gemüsegratin mit Zitrone
  • Bohnen-Tomaten-Gratin (Bohnenzeit!)
Auf uns Blogger kommt nun noch ein wenig Arbeit zu. Unsere Rezeptbibliothek bedarf einer Runderneuerung, da wir nicht wussten, dass uns leider nur eine begrenzte Anzahl von Webseiten zur Verfügung steht (die wir leider schon alle verbraucht haben). Es bedarf noch ein wenig Gehirnschmalz und Knobelei unsererseits bis wir zu einer befriedigenden Lösung kommen werden. Sobald wir mit den Umbauarbeiten fertig sind reichen wir die Rezepte für die besonders gut bewerteten Gerichte natürlich nach ;-)

Pizza, Backfisch und andere Delikatessen

Jetzt hab' ich euch leider doch eine ganze Weile auf Neues aus unserer Küche warten lassen. Tempus fugit! Vielen Dank für Eure Geduld. Als Entschädigung kommt hier nun aber eine extratolle Information zum Thema Pizza! Nein, keine selbstgemachte, ja, schnöde beim Pizzadienst bestellte Pizza und zwar im Speziellen hier von Joey's. Wer dort jemals bestellt hat wird vielleicht festgestellt haben, dass die Pizza mitunter unglaublich fettig ist. Jaja, das hat Pizza wohl einfach so an sich. Wenn das Fett aber in einem stattlichen Rinnsal von der schräg gehaltenen Pizza läuft ist es dann vielleicht doch extrem. Mit Informationen von Freunden von Freunden ist das ja immer so eine Sache, aber diese schien mir plausibel und so glaube ich nun, dass mit erhöhten Fettwerten auf der Pizza vorallem dann zu rechnen ist, wenn man der Verlockung nachgegeben hat und den Gratis-Knoblauch bestellt hat. Dieser findet seinen Weg auf die Pizza nämlich in Form von *tusch* Knoblauchöl!
Von weiterem Pizza-Testessen werden wir uns dennoch nicht abhalten lassen.

Nun aber zurück zu unserer Handarbeit.

Wie man sieht haben wir dem Grünen Bohnensalat mit Sesam und Koriander als Beilage einen Reis gegönnt, in diesem Fall Japanischen Klebreis. Unserem großen Hunger geschuldet haben wir den Salat lauwarm verspeist und nicht -wie vorgesehen- kalt. Da es durchaus geschmeckt hat würde ich es auch jedenzeit wieder so machen. In Kombination mit einer weiteren Hauptkomponente, z.B. Fisch Tikka, hätte das Gericht uns noch glücklicher gemacht. So gibt es jedoch nur zwei Sterne.




Kein Vergleich zu den großen fettigen Lappen, die man auf diversen Märkten erstehen kann, war unser Backfisch mit Spargel-Kräuter-Salat. Frischer Fisch durch einen luftig-lockeren Bierteig gezogen, ab in die Pfanne und dann frisch auf den Teller. Das Geheimnis ist ganz einfach: Eischnee im Bierteig. Im Salat haben wir dem Kerbel eine zweite Chance gegeben und er hat seine Rolle nicht schlecht gespielt. Salat und Fisch lassen sich freilich von einander trennen und nach Gusto mit anderen Dingen kombinieren. Ich fühle mich geradezu herrausgefordert, eine Remouladen-Sauce selbst zu machen, aber wenn ich in der Zutatenliste dann Kapern und Sardellenfilets entdecke verlässt mich vorerst doch der Mut. Michael hat sich hier zur Vergabe von vier Sternen hinreißen lassen, ich blieb bei zurückhaltenden drei.



Ein Gericht für meine Freundin Jana die es mag, wenn sich auf dem Teller was Grünes, was Gelbes und was Rotes finden lässt. Warum dieses Gericht im Kochbuch als Edel Rataouille bezeichnet wurde, kann ich euch nicht verraten, nur, dass es uns geschmeckt hat, Michael sehr, mir etwas weniger. Der größte Unterschied zu vielen anderen Rezepten für Ratatouille ist wohl, dass alle Gemüse nacheinander in Wasser gekocht werden, statt sich gemeinsam eine heiße Pfanne zu teilen. Die Zubereitung sieht weiterhin vor, alle Gemüse in gleichgroße Würfel von etwa 1cm Kantenlänge zu schneide. Das Experiment hat für mich folgende Erkenntnisse zutage gefördert: Ich persönlich mag Ratatouille lieber, wenn die Gemüsestücke größer sind. Außerdem sind hier nur zwei zurückhaltende Zweige Thymian vorgesehen. Mir hat die volle Breitseite Kräuter der Procence zum Glücklichsein gefehlt. Von mir daher nur zwei, von Michael satte vier Sterne. Dazu kann man Reis, Brot oder Kartoffeln essen.

Freitag, 8. Juni 2012

Extra geheimes Posting

*hihihi* Und Sonntag bestell ich eine fettige Pizza  :D

Essensplanung für KW 24

Nun fängt die Bohnenzeit an! Grüne Bohnen, dicke Bohnen, breite Bohnen ... es sollte klar sein was gemeint ist ;-)
Wir wollen es jedoch nicht sofort übertreiben und nutzen auch noch ein wenig die zuende gehende Spargelzeit aus.
  • Grüner Bohnensalat mit Sesam und Koriander
  • Edel (!) Ratatouille
  • Backfisch mit Spargel-Kräuter-Salat

Mach dich nicht kicherich über das Mäh

Nudeln mit Linsenragout hörte sich für mich irgendwie experimentell an ... aber interessant. So interessant, dass wir es einmal ausprobieren mussten. Leider war das Experiment dann nicht so berauschend. Die Kombination aus Nudeln, den orientalisch angehauchten Linsen (Harissa-Paste) und einem Minzjoghurt-Dip war schon ein Erlebnis im positiven Sinne. Erstaunlich wiederum war aber auch, dass die Nudeln alleine mit dem Ragout eher fad schmeckten.
Immerhin durfte sich mein Weib, während ich dieses Experiment dann doch mehr oder minder über mich ergehen ließ, in Frankreich bekochen lassen. Als gutes Männchen seh ich das mal positiv ;-)
Insgesamt gibt es von mir nur zwei Sterne.






Lamm mit Kichererbsen war einmal mehr ein Ausflug in die Welt der indischen Curry-Gerichte. Für den späteren Genuss braucht es hier auf jeden Fall ein wenig Geduld. Die Kichererbsen sollten mindestens 2 Stunden einweichen, besser über Nacht. Und daaaaaaaaaaann muss das  Lammfleisch noch 2 Stunden köcheln. Ganz schön lange, wenn man großen Hunger hat.
Wie für fast alle Curries, die wir bissher zusammen zubereitet haben gilt auch für dieses: lecker! Auch aufgewärmt am nächsten Tag. Allerdings nicht so lecker wie manch anderes Curry-Rezept. Deswegen vergeben wir nur 3 Sterne.



Rucola-Salat kannten wir schon in verschiedenen Varianten. Diese Variante beinhaltete eine Avocado. Das Rezept mussten wir aber schon im ersten Versuch abwandeln. O-Ton mein Weib: "Wer verzichtet denn schon freiwillig auf die gerösteten Kürbiskerne zum Rucola-Salat?" Tja, wie konnte ich nur jemals an so etwas denken? Außerdem war ich glatt zu verfressen und hatte einfach die letzte Zitrone weggelutscht, so dass wir das Dressing nicht nach dem Rezept brauen konnten. Wir haben den Zitronensaft durch noch mehr Weißweinessig als angegeben substituiert. Ergebnis: Balsamico-Essig passt doch besser zum Rucola-Salat als Weißweinessig. Wir können guten Gewissens behaupten den nächsten Rucola-Salat auch ohne Rezept zubereiten zu können.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ich bekomme nicht genug...

...Spargel!!
Ich müsste eigentlich mit dem Verlauf der bisherigen Spargelsaison durchaus zufrieden sein: jede Woche hab' ich ihn anders zubereitet genossen. Dennoch, ich bekomme irgendwie nie genug von diesem galanten Gemüse und schiele schon mit einem weinenden Auge nach dem 24. Juni, wo die Saison offiziell endet.

Diese Woche wollten wir ihn eigentlich mal ganz klassisch zubereiten... eigentlich. Klassisch waren dann Sauce hollandaise und die neuen Kartoffeln. Zum einfachen Kochen von Spargel haben wir uns aber doch nicht hinreissen lassen und ihn über einem Sud gedämpft. Das Ergebnis war herrlich aromatisch und knackig. Nachdem wir uns das richtige Equipment zugelegt hatten war die Bereitung von Sauce hollandaise plötzlich auch gar kein Problem mehr und so blieb nicht viel mehr, als 4 Sterne zu vergeben. Zur Perfektion hätte vielleicht noch ein kleines Schnitzel gefehlt.



Geteilte Meinungen hatten wir zum eingereichten Rezept von Wiebke: Schweinefilet "Wellington" mit Spargelgemüse. Wahrscheinlich haben wir uns bei dem Filet ungeschickt angestellt (Ofen zu heiß? Backzeit zu lange?). Es ist uns jedenfalls nicht wirklich delikat gelungen. Stellt man dann den Arbeitsaufwand dem späteren Genuß gegenüber kommt noch eine Ehrung mit einem Stern heraus. Das Spargelgemüse hingegen führen wir uns sicherlich gerne ein zweites mal zu Gemüte (drei Sterne) weil es mit Kirschtomaten, Rosmarin und Portwein echte Abwechslung in die Palette an Spargelrezepten bringt.

Nun zu etwas vermeintlich Profanem: Nudeln oder -schöner gesagt- Pasta mit Tomaten, Erbsen, Champignons. Wer uns kennt kann sich denken, so ganz profan wird es dann aber doch nicht. Die Pasta war in diesem Fall frisch vom Markt (wo es auch ganz verlockende handgedrehte Ravioli, Tortellini etc. gab) und Erbsen haben gerade Saison. Demnach kaufe ich sie auch auf dem Markt und schote sie selbst aus.
Im Hinblick auf das Ergebnis waren beide Dinge mitentscheidend für die Ehrung mit drei Sternen.



Mittwoch, 30. Mai 2012

Essensplanung für KW 22 und 23

Nachdem wir uns über Pfingsten weitestgehend vom Herd ferngehalten haben geht's heute gleich spannend weiter. Unsere liebe Leserin Wiebke hat uns ein Rezept für Schweinefilet Wellington mit Spargelgemüse zukommen lassen, das wird natürlich getestet. Wir sind gespannt. Aber natürlich gibt's noch mehr, nämlich Nudeln, sonst bei uns nur Notlösung für Tage an denen Zeit und/oder inspiration fehlen.
  • Schweinefilet "Wellington" mit Spargelgemüse
  • Nudeln mit Linsenragout
  • Spargel mit neuen Kartoffeln und Sauce hollandaise
  • Nudeln mit Tomaten, Erbsen und Champignons (Klingt für mich erstmal ziemlich bäh, aber wenn Meister Siebeck dem Gericht "Rafinesse" zuschreibt lohnt sich sicherlich ein Versuch.)
  • Lamm mit Kichererbsen
  • Rucolasalat

Mittwoch, 23. Mai 2012

Zwei aus vier

Für diese Woche sind wir fertig mit kochen, immerhin zwei von vier Rezepten halte ich einer Veröffentlichung für würdig.



Dazu gehört nicht der geschmorte Radicchio. Das Rezept mit Chili, Knoblauch, Honig und gerösteten Pinienkernen mag mit einem anderen Salat ein wirklicher Renner sein, war in diesem Fall aber leider zu bitter geraten.




Das Spargel-Kohlrabi-Ragout hat uns leider auch nicht vom Hocker gehauen. Ich beende hiermit meinen Selbstversuch zu gegartem Kohlrabi. Es gibt ja Dinge, die man als Kind nicht mag, später aber schon. Mit dem Kohlrabi hat sich das bei mir allerdings nicht ergeben. Ich mag ihn roh, werde aber in Zukunft um gegarten Kohlrabi einen Bogen machen.
Das Kraut da unten am Tellerrand ist nicht etwa Petersilie sondern Kerbel. Da man heutzutage recht wenig damit kocht war ich gespannt, habe ihn aber leider nicht sonderlich herausgeschmeckt obwohl die beigefügte Menge recht ordentlich war. Das Rezept hat uns aber immerhin dazu inspiriert demnächst mal Hühnerfrikassee zu machen.




Nun zu einer erfreulicheren kulinarischen Reise nach Indien: Fisch Tikka. Tikka bedeutet eigentlich nicht mehr, als dass der Fisch in Stücke geschnitten, mariniert und im Ofen gegrillt wird. Das Rezept schlägt Schwertfisch, Rotbarsch, Seelachs oder Lachs vor. Aus artenschutztechnischen Gründen haben wir uns für den Lachs entschieden, wobei man beim Einkauf darauf achten sollte, wo er genau her kommt, denn auch beim Lachs gibt es Überfischung. Sicherlich kann man das Rezept auch mit den tiefgefrorenen Lachs-Filets machen, aber wer einmal den frischen vom Markt als Vergleich gekostet hat will das vielleicht gar nicht mehr. Die Kombination mit Reis und Chachumber hat mir so gut gefallen, dass ich mich fast zur Vergabe von 5 Sternen habe hinreissen lassen.




Zu guter letzt ein Klassiker: Pichelsteiner Eintopf, namentlich sicherlich denen bekannt, die schon zig mal Mystery Science Theater 3000 - The Movie gesehen haben oder auch nur die ersten 15 Minuten des Films. Möhren, Kartoffeln, Lauch und Sellerie, viel Butter und.... Rinderfilet! Damit kann man den Eintopf zu einer Delikatesse machen. Wem das zu teuer ist der nimmt Schwein, sagt dann aber auch bitte Gemüseeintopf mit Schweinefleisch dazu. 15 Minuten Schnippeln, 15 Minuten schmoren: fertig und lecker!



Für diese Woche verabschieden wir uns in die Sonne und lassen andere für uns kochen. Ab Dienstag geht's dann weiter. Bis dahin fröhliches Kochlöffel-Schwingen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Rhabarber-barbara-bar-barbaren-bart-barbier?

Es begab sich aber zu Himmelfahrt, dass ich eine Freundin in Oldenburg besuchte, die einen Garten ihr Eigen nennt und dort gar vorzügliche Rhabarberpflanzen hegt. Das Glück war mit mir und ich durfte welchen mit heim nehmen. Was also tun mit so viel Rhabarber? Ein soziales Netzwerk förderte für mich in nullkommanichts einen Haufen Ideen und Rezepte zutage (DANKE dafür an dieser Stelle) und ich war schon bald traurig, nicht noch mehr Rhabarber zu haben. Traurig auch, dass ich keinen Entsafter habe, denn man kann mit Rhabarbersaft scheinbar gar vorzügliche Drinks mixen. Vorgeschlagen wurde z.B.
  • Rhabarbersaft, Korn und Vanillezucker
  • Rhabarbersaft, Wodka und Vanillesirup
Wird bei Gelegenheit probiert. Aber apropos Getränke: In Oldenburg haben wir auch ein gar vorzügliches alkoholfreies Getränk gemixt nämlich
  •  Gingerale mit Limettensaft und Waldmeistersirup
Ich könnte mir vorstellen dies noch mit frischen Erdbeeren und vielleicht frischer Pfefferminze zu perfektionieren. Aber zurück zum Rhabarber. Am Ende habe ich einen kleinen Zwei-Personen-Rhabarber-Kuchen gebacken und aus dem Rest ein Kompott gekocht, welches sogleich in eine Quarkspeise gewandert ist.
Das Kuchenrezept war so bestechend einfach und dabei so lecker, dass Michael sich zur Vergabe von stattlichen vier Sternen herab gelassen hat. ^^ Der Teig nennt sich "Vierviertel-Teig" und kann statt mit Rhabarber auch mit Pflaumen oder Aprikosen oder >setzen Sie hier das Obst Ihrer Wahl ein, nur zu feucht sollte es nicht sein<  verarbeitet werden. Dazu Crème double. :-)


Freitag, 18. Mai 2012

Essensplanung für KW 21

Diese Woche verspricht spannend zu werden. Auf dem Plan stehen folgende Gerichte:
In der Rezeptbibliothek ist heute neu das Tomatenrisotto.

Frühling lässt sein grünes Band ...

... wieder flattern durch die Küche.

Die neue Essensplanung steht, höchste Zeit bereits Verspeistes zu beurteilen.

Unsere Versuchsreihe zu gebratenem Spargel ist erstmal beendet. Die daraus resultierenden Erkenntnisse sind folgende:
  • Grüner Spargel schmeckt uns gebraten besser als weißer.
  • In kürzere Stücke geschnitten lässt er sich deutlich besser wenden als am langen Stück.
  • Es emphiehlt sich -wenn möglich- die dünneren Stangen zu nehmen, die sind schneller gar und gar schmeckt der Spargel deutlich besser als halbgar.
  • In unserer größten Pfanne kann man höchstens ein Kilo Spargel braten.
Das Rezept für gebratener grüner Spargel mit Walnussöl ist absolut einfach und lecker. Leider hatten wir ein etwas aromaarmes Öl erwischt (von Linea Rouss), da werden wir beim nächsten mal zu einem anderen Produkt greifen. Als Beilage gab's ganz einfach ein frisches Stangenbrot. Das war sehr in Ordnung, sollte ich das mal für Gäste kochen würde ich mir aber was anderes überlegen.



Zum Kaschmir Kohlrabi gab's freilich Reis. Für Kohlrabi-Fans (zu denen zähle ich leider nicht) ist dies sicherlich eine tolle -und zudem denkbar einfache- Sache. Die popeligen zwei Sterne resultieren aus unserer persönlichen Vorliebe. Was auf dem Foto wie eine Rosine aussieht ist eine braune Kardamomkapsel. Und diese ist -neben diversen anderen mehr oder weniger exotischen Gewürzen- der ganze Schlüssel zum Gelingen des Rezeptes.









Sonntag, 13. Mai 2012

Essensplanung für KW 20

Gebratener Spargel und kein Ende. Um etwas zu perfektionieren muss man es eben mehrfach zubereiten. Also, noch einmal:
  • Gebratener grüner Spargel mit Walnussöl
  • Kaschmir Kohlrabi

Überflüssiges Beiwerk

Also der gebratene Spargel mit Bärlauchnudeln ... ging so sag ich mal. Gebratener Spargel ist irgendwie immer lecker, das ist jetzt aber auch nicht so spannend. Bei Nudeln mit Soße kommt es dann auch mehr auf die Soße an (die Nudeln waren nicht selbst gemacht!). Und die Soße war jetzt halt irgendwie so ... okaaaaaaay. Halt unspannend. Ist nicht negativ aufgefallen. Wäre sie eine Frau in einder Disco gewesen hätte man sie nicht wahrgenommen, geschweige denn angesprochen. Alles klar?
Also gesamt Note eher okay, weil man sich bei leckerem Spargel schon Mühe geben muss, das Gericht zu versauen. Den kann man aber halt auch einfach zu vielen anderen Sachen essen ;-)



Rebekka hat drei Sterne vergeben (ausnahmsweise hat sie das Rezept diesmal aber auch alleine gekocht).

Pochierte Eier auf Tomaten-Risotto war auch eine sehr gewollte Hochzeit. Hat dann aber doch bei mir mehr Gnade gefunden als die Bärlauchnudeln. Warum man aber zu einem doch extrem leggerem Risotto unbedingt Eier pochieren muss, habe ich nicht verstanden. Das Pochieren hat auch irgendwie nicht so gut geklappt, wie auf der DVD von Großmeister Schuhbeck, aber das ist vermutlich einfach auch ein wenig Übungssache. Das Risotto war sehr lecker und hängt geschmacklich stark von der Qualität der Tomaten ab. Ein Schuss gutes Olivenöl, noch ein bisschen gehobelter Parmesan und/oder schwarzer Pfeffer frisch aus der Mühle sind auch eine sehr elegante zusätzliche Geschmackskomponente, die man natürlich erst auf dem Teller dem angerichteten Risotto hinzufügt.
Wäre es nur des Risottos wegen, hätte ich glatt vier Sterne verteilt. Da aber noch das komische unausgebrütete Huhn dabei war, gab es nur drei.



Rezept folgt in Kürze auf Grund der Intervention meines kongenialen Weibes, denn jetzt werden wir noch den bereits angetrunkenen Schwips genießen.

Freitag, 11. Mai 2012

Warenkunde - Huhn

Eigentlich soll es hier ja ums Kochen gehen, daher weder ich versuchen mich beim Schwingen der großen moralischen (Hähnchen-)Keule etwas zu beherrschen. Dennoch sollte man beim Einkaufen ein paar Dinge nicht verdrängen.
Also, das Huhn: Es lässt sich leicht in Massen halten, kann schon nach kurzer Zeit geschlachtet und dann unkompliziert verarbeitet werden. Da beim Huhn die Generationen schneller wechseln als z.B. bei Rind oder Schwein kann das "Wunschtier", welches viel frisst, rasch wächst und dabei optimal Fleisch ansetzt, vergleichsweise schnell herbeigezüchtet werden. Wenn aber 5.000 Hühner auf 2.000m² zusammengepfercht sind kann man sich vorstellen, dass da auch schnell mal eins krank wird, daher werden die Medikamente eben vorsorglich ins Futter gemischt. Und da will einem die Werbung noch immer suggerieren, Hühnerprodukte seien so unglaublich gesund (weil fettarm, als wäre das das einzige Kriterium). Guten Appetit?


Einkaufen
Am besten kauft man ein ganzes Huhn einer langsamwachsenden Rasse, welches zu Lebzeiten frische Luft genießen konnte und mit Körnern gefüttert wurde. Idealerweise ist es in der näheren Umgebung aufgewachsen und gestorben und hat zwischen beiden Zuständen nicht mehr Zeit als nötig im Transporter verbracht. Ein ganzes Huhn ist zu viel? Dann einfach Besuch einladen oder zwei Tage vom Huhn essen. Erste Anlaufstelle um ein eben solches Huhn zu ergattern ist für uns der Wochenmarkt. Sicherlich bekommt man nicht überall ein Huhn mit dem Label Rouge, aber einen Stand der ehemals freilaufendes Geflügel im Angebot hat sollte zu finden sein. Klar ist das ein wenig teurer als das eingeschweißte Industriehuhn aus der Tiefkühltruhe oder das Gehäcksel von Kentucky Fried Chicken. Aber 1.) spielt man so keinen monopolistischen Zuchtunternehmen in die Hände  2.) wird verhindert, dass der "Hühnerabfall" (das ist dieser Tage leider eigentlich fast alles vom Huhn außer die Brust) billigst in Entwicklungsländer exportiert wird und dort die Märkte schädigt und 3.) schmeckt es einfach besser, nicht nur weil man weiß, dass das Tier seine Tage nicht ausschließlich in Agonie verlebt hat.
Die Haut vom Huhn sollte trocken sein. Das lässt erkennen, dass das Tier nach der Schlachtung nicht wassergekült wurde.
Wer mehr wissen will liest vielleicht einfach mal hierhier oder hier noch etwas über die "globale Hühnerwirtschaft" und den "industriellen Missbrauch von Hühnern". Die Lust auf eine günstige Hähnchenbrust vergeht einem da eigentlich von ganz alleine.

Aufheben
Das Salmonellen in Geflügel zu Problemen für den Verbraucher werden können sollte bekannt sein. Hühner gelangen im Normalfall 1-2 Tage nach der Schlachtung in den Verkauf. Daheim angekommen sollte man das Huhn aus der Verpackung nehmen und in ein gut schließendes Behältnis (Tüte oder Box) umlegen. Im Kühlschrank ist über dem Gemüsefach der richtige Platz, hier kann das Huhn bis zum Verzehr noch maximal 3-4 Tage gelagert werden.
Zubereiten
Ein Huhn wiegt zumeist 1,5-2 kg und reicht damit für ca. 4-5 Personen. Ein kleineres Huhn mit nur 1-1,2 kg reicht für 2-3 Esser. Ohne Probleme kann man aus den Resten eines geschmorten oder gebratenen Huhns am nächsten Tag noch was leckeres zaubern. Klar kann man das Huhn auch zerteilen und verschiedene Rezepte damit zubereiten, das erste mit der Hühnerbrust, das zweite mit Flügeln und Beinen.
Vor der Zubereitung das Huhn unter fließendem kalten Wasser abspülen und trocken tupfen. Alles, was mit dem rohen Huhn in Berührung kommt gründlich reinigen, vorallem die eigenen Hände und das Brett.

Genießen
Wer glaubt, zum Hühn passt nur ein leichter Weißwein liegt falsch. Je nach Zubereitung kann es zum Huhn auch gerne ein schwerer Roter sein. Hmmm, ich glaube, hier gibt es bald Coq au vin.
Ein erstes Hühnerrezept haben wir schon online. Weitere werden folgen. Und wem das nun zuviel ernsthafte Information zum Huhn war der sollte hier weiter lesen. ;-)

Dienstag, 8. Mai 2012

Ich wollt' ich wär' ein Huhn...

... und hätt' nicht viel zu tun. In diesem Falle bin ich aber gerne auch der Koch gewesen, der Aufwand für ein leckeres Essen hält sich nämlich in Grenzen.

Da unser "Brathuhn" bei geschlossenem Deckel gegart wurde ist die Haut am Ende leider nicht knusprig sondern schlabberig geworden. Es handelt sich also vielmehr um ein Schmorhuhn, geschmeckt hat's trotzdem. Michael hat zwar nur drei Sterne vergeben, ich aber vier und somit hat es seine volle Berechtigung, hier auch veröffentlicht zu werden, zumal die Zubereitung wirklich erfreulich unkompliziert ist. Nach etwas Vorbereitungszeit macht sich das Huhn samt Gemüsebeilage und Sauce quasi von selbst.
Bei der pauschal als Gemüse bezeichneten Beilage handelt es sich hier um Kartoffeln, Tomaten, Lauch, Schalotten und Knoblauch, davon dann aber gleich bis zu 16 Zehen. 



Morgen dann wieder: Spargel, gebraten. Diesmal aber der Weiße.

Samstag, 5. Mai 2012

Essensplanung für KW 19

Auf der Einkaufsliste stehen diese Woche Zutaten für folgende Rezepte.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Oh, Du schöne Spargelzeit

Puristen behaupten ja hartnäckig, man könne Spargel überhaupt nur auf eine Art und Weise essen, ganz klassisch eben. Wie genau "ganz klassisch" geht darüber ist man sich aber doch wieder uneins. Mit Schinken oder ohne, mit Butter oder Sauce Hollandaise... Alles Blödsinn sagen wir und starten die Saison mit einer asiatisch anmutenden Variante. Durchaus gelungen aber ausbaufähig (daher drei Sternchen), die Vorschläge dazu stehen auch gleich im Rezept: Kurzgebratener Grüner Spargel mit Sesam





Dienstag, 1. Mai 2012

Rogan Ghost und Wirsingreis - die Abrechnung

Rogan Ghost -wie das Kochbuch behauptet ein Kaschmir Klassiker- ist in der Tat ein leckeres Curry mit Lamm dass intensiv nach allerlei Gewürzen schmeckt. Nicht immer sind uns Schmorgerichte so gut gelungen aber diesmal war das Fleisch wirklich sehr zart. Drei Stunden marinieren und zwei Stunden auf dem Herd haben sich gelohnt. Dazu gab es einfachen Reis. Mir persönlich hat aber ein zusätzliches Gemüse gefehlt.
Wie immer behauptet das Buch, es würde für vier Personen reichen und wie meist haben wir zu zweit alles verputzt. Unsere Bewertung diesmal einstimmig:



Kleiner Hinweis, ich habe hier noch mal erklärt, was die Anzahl der Sternchen konkret bedeutet.

Der Name lässt es nicht vermuten aber deutlich komplizierter in der Zubereitung war der Wirsingreis mit Langustinen. Langustinen haben wir nicht ergattern können, statt dessen gab es Seawater Gambas. Wichtig ist, dass diese noch in der Schale sind weil daraus ein Sud gekocht wird, in dem man wiederum den Reis gart. Auch wichtig, dass man beim Einkaufen genügend Geld eingesteckt hat. 100g der Tierchen kosten knapp 8,-€ und für das Rezept benötigt man 300g. Die Dinger schmeckten dann aber auch unvergleichlich herrlich! Vier Sterne gäbe es, wenn es allein um die Gambas gegangen wäre. Aber für "Gambas braten" benötigt man vielleicht nicht unbedingt ein Rezept. Leider eher unspannend aber kam der Reis daher, was sicherlich auch daran lag, dass wir es nicht hinbekommen haben genügend aromatischen Sud aus den Gamba-Schalen zu kochen. Reichlich Anlass für Randnotizen am Rezept. Unsere Bewertung daher:



Und noch ein Hinweis: In die hier veröffentlichten Rezepte fließen unsere Erkenntnisse aus der Zubereitung freilich immer schon ein. Zutatenliste und Zubereitungsart sind für euch also schon berichtigt, bereinigt und verbessert.

Damit ihr heute nicht ohne neues Rezept bleiben müsst, weil wir gerade so viel mit Lamm hatten und Wirsing eines unserer Lieblingsgemüse ist gibt es neu in der Bibliothek ein Rezept, dass wir mit vier Sternen bewertet haben: Wirsingauflauf mit Lamm
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit. :-)