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Sonntag, 17. November 2013

Würziges Lammragout





Zutaten für vier Personen als Hauptgericht
  • 700 g Lammkeule (sparsame Köche können auch Lammschulter verwenden)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 1/2 EL Ras-el-hanout (Gewürzmischung, die es beim guten Türken von nebenan oder im Supermarkt gibt)
  • 500 g Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 grüne Chilischote
  • 2 Tomaten
  • 50 g Rosinen, getrocknete Aprikosen oder Feigen
  • 1 TL gemahlenes Kurkuma
  • Salz
  • gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 - 2 EL Tomatenmark
  • 400 g Kichererbsen
  • 1/2 Bund Minze
  • Couscous für vier Personen
Zubereitung

  1. Die Kichererbsen über Nacht einweichen.
  2. Das Wasser abgießen und die Kichererbsen in frischem Wasser eine Stunde gar kochen. Probieren. Sind die Kichererbsen gar? Wenn nicht weiterkochen! Sobald sie gar sind in einem Sieb abgießen und zur Seite stellen.
  3. Das Fleisch falls nötig parieren, waschen, abtrocknen und in 2 - 3 cm große Stücke schneiden. Öl mit Ras-el-hanout verrühren, unters Fleisch mischen.
  4. Zwiebeln schälen und vierteln. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Chilischote waschen, entstielen und in Ringe schneiden. Tomaten waschen und ganz klein würfeln, dabei die Stielansätze entfernen.
  5. Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten mit Chili und Trockenfrüchten (Aprikosen und Feigen vorher in Würfel schneiden) in einem Topf schichten. Kurkuma, Salz, Pfeffer und Tomatenmark mit 1/4 l Wasser verrühren und dazugießen. Aufkochen, Deckel drauf und das Fleisch bei schwacher Hitze etwa 1 Stunde schmoren lassen. Zwischendurch mal nachschauen, ob noch genug Wasser im Topf ist und eventuell etwas nachgießen.
  6. Kichererbsen unter das Lamm mischen, nochmals etwa 15 Minuten schmoren. Couscous zubereiten. Vor dem Servieren Minze waschen und trocken schütteln, Blättchen abzupfen und fein hacken. Lamm abschmecken und die Minze untermischen.

Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.



Samstag, 26. Oktober 2013

Fladen aus der Pfanne





Zutaten für 12 Fladen
  • 500 g Mehl und Mehl zum Arbeiten
  • 25 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 1/2 - 2 TL Salz
Zubereitung
  1. Das Mehl in eine Schüssel füllen. Die Hefe zerkrümeln und mit 280 ml lauwarmem Wasser und dem Zucker verrühren. Mit Salz zum Mehl geben und kräftig durchkneten. Zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  2. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kräftig durchkneten und in 12 Portionen teilen. Dann jeweils zu einem dünnen Fladen ausrollen.
  3. Eine beschichtete Pfanne erhitzen (bei unserem Herd nehmen wir Stufe 6 von 9). Die Fladen darin nach einander pro Seite 1 Minute braten. Die gebratenen Fladen immer in ein Tuch wickeln, damit sie warm und biegsam bleiben.
Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.




Wie immer freuen wir uns sehr über konstruktive Kritik, Geschichten von nachgekochten Rezepten, Rezeptvorschlägen oder anderen Arten von Kommentaren. ;-)


Sonntag, 13. Oktober 2013

Möhrensalat mit Honigdressing





Zutaten für vier Personen
  • 600 g Möhren (am besten gleich dick, jung und frisch)
  • 1 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz 
  • 1/2 unbehandelte Orange
  • 1/4 Bund Koriander
  • 1/4 Bund Petersilie
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung
  1. Die Möhren schälen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und vierteln. Die Viertel quer in Streifen schneiden, auch etwa 1/2 cm dick. Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Chilischoten waschen und der Länge nach aufschlitzen. Stiel abschneiden und die Kerne mit den Häuten entfernen. Die Chilihälften in feine Streifen schneiden. 
  2. In einem Topf 2 EL Olivenöl heiß werden lassen, die Möhren mit der Zwiebel, dem Knoblauch und den Chilistreifen reinrühren. Kurz anbraten, dann mit 50 ml Wasser begießen und 1 TL Salz zugeben. Den Deckel drauf, Hitze auf mittlere Stufe schalten und die Möhren 5 - 7 Minuten dünsten. Sie sollen noch schön bissfest sein. In eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
  3. Orange heiß waschen und die Schale dünn abschneiden. Die Schale in sehr feine Streifen schneiden. Die Orange auspressen. Die Kräuter waschen und trockenschütteln, Blätter abzupfen und fein hacken.
  4. Den Orangensaft mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Honig in ein Schälchen geben und so lange mit einem Schneebesen durchrühren, bis sich der Honig gelöst hat. Die Salatsauce mit Salz und Paprika würzen, unter die Möhren mischen. Den Salat am besten vor dem Servieren gut eine Stunde durchziehen lassen.




Samstag, 28. September 2013

Schisch Kebap





Zutaten für vier Personen
  • 700 g Lammkeule (ohne Knochen)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl
  • je 1 grüne und rote Paprika
  • 4 feste Tomaten
  • 4 nicht zu scharfe Chilischoten (nach Belieben)

Zubereitung
  1. Lammkeule falls nötig parieren. Lammfleisch in 2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, beiden sehr fein hacken oder reiben. Petersilie waschen, trocknen und die Blättchen sehr fein hacken.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Öl verrühren. Fleischwürfel untermischen und mindestens 4 Stunden kühl stellen. 
  3. Paprikaschoten waschen, putzen und in 2 cm große Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln, dabei die STielansätze wegschneiden. Die Viertel noch einmal quer teilen. Die Chilischoten waschen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Man kann die Kerne entfernen wenn man mag. Auch kann man die Chilischoten komplett weglassen, dann sollte man aber die Marinade mit ein wenig Chilipulver aufpeppen.
  4. Fleisch, Paprikaschoten, Tomaten und nach Belieben Chilistücke abwechselnd auf Spieße stecken.
  5. Die Spieße auf dem Grill, im Backofen oder in einer Grillpfanne unter mehrmaligen Umdrehen 15 Minuten garen.
Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.

Wie immer freuen wir uns sehr über konstruktive Kritik, Geschichten von nachgekochten Rezepten, Rezeptvorschlägen oder anderen Arten von Kommentaren ;-)


Sonntag, 22. September 2013

Orientalisches Brathuhn






Zutaten für zwei bis drei Personen als Hauptgericht
  • 1 fleischiges Hähnchen (ca. 1,5 kg)
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
Zubereitung
  1. Das Huhn innen und außen kalt waschen und abtrocknen. Zitronen unter heißem Wasser abschrubben, mit einer Gabel rundherum mehrmals einstechen, damit der Saft später rauslaufen kann. Knoblauch schälen und halbieren. Koriander waschen und trockenschütteln.
  2. Den Backofen auf 225 °C vorheizen. Gewürze mit dem Olivenöl gut verrühren. Das Hähnchen außen und innen mit Salz einreiben, die Zitrone, den Knoblauch und den Koriander in den Bauch des Hähnchens geben. Das Huhn dann mit etwas Würzöl einpinseln.
  3. Das Hähnchen in einen nicht zu großen Bräter auf die Seite legen. In die Mitte des Ofens schieben und ca. 20 Minuten braten. Dann auf die andere Seite drehen, wieder mit etwas Würzöl einstreichen und erneut 20 Minuten braten. Wenn sich im Bräter Saft sammelt, das Hähnchen damit beschöpfen.
  4. Nach den 40 Minuten das Huhn auf den Rücken legen und nochmals 25 Minuten braten. Dann prüfen, ob es fertig ist: mit einem Spießchen in die dickste Stelle von einer Keule stechen. Der austretende Saft muss klar sein.

Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.



Sonntag, 15. September 2013

Nudeln mit Kaninchenragout (Pasta al ragu di coniglio)





Zutaten für vier Personen als Hauptgericht
  • 400 g Kaninchenfleisch (etwas mehr Falls es noch am Knochen hängt)
  • 50 g Pancetta 
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauch
  • 2 Stangen Sellerie
  • 3 Tomaten
  • 4 - 5Zweige Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml trockener Weißwein
  • Salz
  • frischer Pfeffer aus der Mühle
  • eine Prise Zimtpulver
  • 500 g Tagliatelle
Zubereitung

Bei diesem Rezept mussten wir ein wenig improvisieren, da das ursprüngliche Rezept Kaninchenfleisch ohne Knochen vorsah wir aber nur Keulen mit Knochen auf dem Wochenmarkt bekommen haben. Da das entbeinen von Kaninchenkeulen meine minimalen Metzgerskills überstieg (Knochen und Fleisch wollten sich nicht trennen) wurde das Rezept kurzerhand abgewandelt. Falls der glückliche Leser Kaninchenfleisch ohne Knochen erstehen kann sollte es aber kein Problem sein aus dem folgenden Rezept auf das Original zu schließen.
  1. Wie immer das Fleisch unter kaltem Wasser abspülen und trockentupfen. Pancetta in ganz kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in sehr feine Partikel schneiden. Sellerie waschen und in kleine Würfel schneiden. Tomaten waschen und ganz klein würfeln, damit die Haut nicht stört (natürlich darf man die Tomaten auch häuten, das Rezept macht aber auch ohne diese Arbeit einen nicht zu unterschätzenden Aufwand). Rosmarin waschen, Nadeln zerkleinern.
  2. Öl in einem Schmortopf erhitzen. Pancetta zusammen mit dem Fleisch anbraten. Das Fleisch soll eine schöne braune Farbe annehmen. Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Rosmarin dazurühren und kurz mitbraten.
  3. Tomaten und Wein dazuschütten, umrühren, salzen und aufkochen lassen. Nun die Hitze herunterschalten und Deckel drauf. Die Flüssigkeit darf auf keinen Fall weiter kochen! Viel mehr sollte einfach nur ab und zu eine Blase aufsteigen. Also niedrige Hitze und während der nächsten 30 Minuten immer wieder mal kontrollieren.
  4. Nach 30 Minuten ist das Kaninchen bei richtiger Hitze perfekt gegart. Das Fleisch ist saftig und noch ganz leicht rosa. Nun das Fleisch aus dem Topf entfernen und den Deckel nicht wieder auflegen. Die Hitze ein erhöhen damit das Ragout ein wenig einkochen kann.
  5. Das gegarte Fleisch kann man nun problemlos vom Knochen entfernen. In mundgerechte Stücke schneiden.
  6. Nun die Nudeln kochen. Das Ragout kontrollieren. Ist es nicht mehr zu flüssig kann man wieder auf kleine Hitze wechseln. Das Ragout mit Salz, Zimtpulver und Pfeffer abschmecken.
  7. 2 Minuten bevor die Nudeln fertig sind das Kaninchenfleisch zurück in den Soßentopf geben und wieder erhitzen.
  8. Die fertigen Nudeln auf angewärmte Teller geben und das Kaninchensugo auf die Nudeln häufen.

Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.




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Mittwoch, 4. September 2013

Parmigiana di melanzane (Auberginengratin mit Käse)





Zutaten für vier Personen als Hauptgericht oder für acht als Beilage
  • 3-4 Auberginen (etwa 1 kg)
  • Salz
  • 3 Beutel Mozzarella (375 g) (Die Investition in Büffelmozzarella schadet nie!)
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 große Dose geschälte Tomaten (800 g)
  • schwarzer Pfeffer
  • 10 EL Olivenöl
  • 50 g frisch geriebener Pecorino (Parmesan tut's auch)

Zubereitung
  1. Die Auberginen waschen, die beiden Enden knapp abschneiden. Die Auberginen der Länge nach in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auberginen salzen und eine Viertelstunde ziehen lassen. 
  2. In der Zwischenzeit den Mozzarella abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Basilikumblättchen abzupfen und fein hacken. Tomaten aus der Dose nehmen und in Scheiben schneiden. Den Saft nicht wegschütten! Die Tomaten mit den Saft zusammen in eine Schüssel geben und mit Basilikum, Salz (ca. 1 TL) und Pfeffer würzen.
  3. Inzwischen sollten die Auberginen angefangen haben zu schwitzen. Die Wassertröpfchen mit Küchenpapier abtupfen. Auberginen pfeffern.
  4. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen. Bei mittlerer Hitze die Auberginen portionsweise von beiden Seiten braten bis sie braun sind. Nach jeder Portion wieder Öl in die Pfanne geben und zunächst heiß werden lassen bevor man die Auberginen hinzu gibt. Eventuell die gebratenen Scheiben auf einer Lage Küchenpapier abtropfen lassen.
  5. Zwischendurch schon mal den Backofen auf 180 °C vorheizen. In eine große feuerfeste  Form eine Schicht Auberginen reinlegen, mit Tomaten bestreichen und mit Mozzarella belegen. Wieder Auberginen und so weiter, bis alles in der Form ist. Pecorino drüber streuen, mit dem restlichen Öl beträufeln. Parmigiana im Ofen auf der mittleren Schiene ungefähr 30 Minuten backen, bis sie appetitlich braun ist. Aus dem Ofen nehmen und vor dem Anscheiden noch 10 Minuten ruhen lassen.
Dazu ein frisches Weißbrot reichen und genießen.

Das Rezept beschreibt die schnelle Variante einer Parmigiana. Noch besser wird die Parmigiana mit einer eigens für sie gekochten Tomatensoße.

Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.



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Sonntag, 18. August 2013

Rote Bete mit Joghurt






Zutaten für vier als Beilage oder Vorspeise:
  • 500 g Rote Bete
  • 1 Bund Minze
  • 4 Knoblauchzehen
  • 300 g Joghurt
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
  1.  Die Roten Bete in Salzwasser gar kochen. Dies kann, je nach Größe, 45-60 Minuten dauern. Danach die Rote Bete aus dem Wasser nehmen, abschrecken und abkühlen lassen. Die geschälten Rote Bete in ganz kleine Würfel schneiden. Wer Angst um seine Küchenutensilien und Hände hat macht das auf einem Plastikbrett und trägt Plastikhandschuhe.
  2. Knoblauch schälen und ganz fein hacken. Die Minze waschen und trockenschütteln. Blättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken. Den Joghurt mit den Rote Bete, dem Knoblauch und der Minze mischen.
  3. Mit Zitronensaft, Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken.
Als Vorspeise mit Brot servieren oder als erfrischende Beilage genießen.
Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.



Sonntag, 4. August 2013

Safranzwiebeln mit Honig





Zutaten für vier Personen
  • 500 g Schalotten (es können aber auch kleine flache Zwiebeln genommen werden)
  • 1/2 Döschen Safranfäden (0,1 g)
  • 2 El Olivenöl
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1 TL Zimtpulver ( 1/2 - 3/4 TL falls man die Zwiebeln warm essen möchte)
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 2 EL Honig
  • 2 El Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung
  1. Den Wurzelansatz von den Schalotten abschneiden, die Haut abziehen. Safranfäden mit 150 ml lauwarmem Wasser mischen, kurz stehen lassen, bis das Wasser gelb wird.
  2. Die Schalotten in dem Olivenöl ein paar Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis sie leicht braun sind. Ingwer-, Paprika- und Zimtpulver darüber streuen und eine Minute mitbraten. Den Honig dazu laufen lassen. Noch kurz weiterbraten, dann mit dem Safranwasser aufgießen.
  3. Die Hitze ganz klein schalten und den Deckel auflegen. Die Schalotten ungefähr 20 Minuten schmoren, bis sie schön weich sind. Schalotten mit Zitronensaft und Salz abschmecken und abkühlen lassen.
Man kann die Schalotten auch warm verspeisen, dann sollte man allerdings die Zimtmenge regulieren.

Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.


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Montag, 22. Juli 2013

Involtini di vitello





Zutaten für zwei Personen
  • 50 g grüne entsteinte Oliven
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Priese Chilipulver
  • 100 g frisch geriebener junger Pecorino
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 4 dünne Kalbsschnitzel (jedes 80 g)
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Olivenöl
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 1 EL sehr kalte Butter

Zubereitung
  1. Oliven ganz klein schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, die Wurzeln und die dunkelgrünen Teile abschneiden. Den Rest der Zwiebeln sehr klein hacken. Knoblauch schälen und auch sehr fein hacken. Petersilie waschen und trockenschütteln. Die Blättchen abzupfen und ca. 1/4 davon zur Seite legen. Den Rest fein hacken. 
  2. Oliven, Zwiebeln, Petersilie, Pecorino, Knoblauch, 1/4 EL Salz, Pfeffer und das Chilipulver in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  3. Die Schnitzel hat man sich vom Fleischer des Vertrauens sehr dünn schneiden lassen. So reicht es nun sie mit dem Handballen flach zu drücken. Die Paste auf den Schnitzeln so verteilen, dass der Schnitzelrand frei bleibt. Die Paste andrücken. Die Schnitzel aufrollen, mit Zahnstochern feststecken. Die Röllchen außen salzen und pfeffern. Das Mel in einen Teller schütten und die Röllchen darin wälzen.
  4. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Involtini reinlegen und anbraten. Sie sollten rundherum schön braun werden. Wein abgießen. Hitze reduzieren, Deckel drauf und 10 Minuten schmoren.
  5. Die Zitrone waschen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Den Saft einer halben Zitrone auspressen. Die Übrige Petersilie hacken. Beides unter die Sauce mischen, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Butter in die Soße rühren.
Die Besprechung dieser Köstlichkeit findet man hier.


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Sonntag, 14. Juli 2013

Oliven mit Chermoula





ACHTUNG! Marinierzeit einplanen!

Zutaten für vier Personen als Vorspeise mit Brot
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/4 Bund Koriander
  • 3 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 3 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 300 g grüne Oliven

Zubereitung
  1. Frühlingszwiebeln putzen und waschen. Den Knoblauch schälen und zusammen mit den Zwiebeln sehr fein hacken.
  2. Die Kräuter waschen und fein hacken.
  3. Kreuzkümmel, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch mit Zitronensaft und Olivenöl mischen. Die Kräuter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Oliven in einem Sieb unter laufendem Wasser abspülen. Danach mit der Chermoula mischen und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, marinieren lassen.
Die Besprechung dieser und anderer leckerer orientalischer Vorspeisen findet man hier.




Sonntag, 7. Juli 2013

Gurkenjoghurt mit Rosinen


Zutaten für 4 Personen als Beilagendip
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Walnusskerne
  • 1/2 Bund Minze oder Zitronenmelisse
  • 1 kleine Salatgurke
  • 400 g Joghurt
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
Zubereitung 
  1. Die Rosinen in einem Sieb unter heißem Wasser abspülen, damit sie ein wenig aufquellen können. Danach abtropfen lassen. Die Walnusskerne sehr fein hacken.
  2. Die Kräuter waschen und trocken schütteln, die Blätter fein hacken. Die Gurke schälen und halbieren. Nun die Kerne mit einem Löffel rausschaben und die Gurkenhälften in 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Den Joghurt in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer verrühren. Die restlichen Zutaten unterrühren und den fast fertigen Joghurt eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 
  4. Nach einer Stunde den Joghurt noch einmal gut durchrühren und nun als letztes Feintuning den Joghurt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Passt super zur gemischten orientalischen Vorspeisenplatte oder zum nächsten Grillabend.

Gurkenjoghurt mit Rosinen, Oliven mit Chermoula und Möhrenpüree

Montag, 24. Juni 2013

Bruschetta






Zutaten für vier Personen als Vorspeise
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 3-4 Tomaten (reif und fruchtig)
  • 4 EL bestes Olivenöl
  • salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • italienisches Weißbrot
  • 4 Knoblauchzehen

Zubereitung
  1. Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Tomaten waschen, Stielansätze entfernen und in würfel schneiden. 
  2. Basilikum und Tomaten mit dem Öl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Brotscheiben im Bockofen, in der Pfanne oder im Toaster rösten.
  4. Inzwischen den Knoblauch schälen. Die heißen knusprigen Brotscheiben damit einreiben. Tomaten drauf und ganz schnell essen.
Besprechung vom Bruscetta in verschiedenen Varianten hier.




Donnerstag, 13. Juni 2013

Feigenjoghurt mit Honig






Zutaten für vier Personen:

  • 100 g getrocknete Feigen
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 1 El Butter
  • 25 g Mandelstifte
  • 25 g Pinienkerne
  • 4 EL flüssiger Honig
  • 400 g cremiger, griechischer oder türkischer Joghurt
  • 1/4 TL Zimtpulver

Zubereitung
  1. Die Zitrone heiß waschen und die Schale fein abreiben. Darauf achten, dass man nichts weißes von der Schale erwischt. Danach die Zitrone auspressen. Die Feigen in feine Würfel schneiden.
  2. Die Mandeln und die Pinienkerne bei mittlerer Hitze in Butter rösten, bis sie fein duften. Dann die Feigen dazu geben und kurz mitbraten. Schließlich den Zitronensaft, die Schale und 2 EL Honig gründlich unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Die abgekühlte Feigenmischung mit dem Joghurt verrühren und in flache Dessertschalen füllen. Darauf kommt der restliche Joghurt und eine feine Schicht Zimtpulver.
Hier zur Besprechung des Rezeptes.




Donnerstag, 6. Juni 2013

Grüne Bohnen mit Pistazien-Pesto




Zutaten für 2-3 als Semi-Hauptspeise, vielleicht für 4-6 als Beilage
  • 600g grüne Bohnen
  • Salz
  • 3 EL Pistazienkerne (ungesalzen)
  • 3 EL geriebener Parmesankäse
  • 3-4 EL Basilikumblätter
  • 3 EL gutes Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
Zubereitung
  1. Bohnen waschen, Stielansätze abschneiden und die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden. Einen Topf mit Wasser für die Bohnen aufsetzen. Wenn es kocht das Wasser salzen, 3/4 der Knoblauchzehe und die Bohnen hinein geben und bißfest garen (ca. 8-10 Minuten).
  2. Währenddessen die 1/4tel-Knoblauchzehe, Pistazien, Parmesan, Basilikum und Olivenöl mit dem Mixer zu einer Paste verrühren. Da dies vermutlich noch nicht breiig genug wird, kommen am Ende 1-2 EL vom Bohnenkochwasser hinzu.
  3. Die Bohnen abgießen, den Knoblauch entfernen. Die Bohnen in einer Schüssel mit dem Pesto vermengen. Fertig und grandios lecker! :-)
Rezeptbesprechung hier.

 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Pichelsteiner Eintopf




Zutaten für 2 Personen
  • 300g Rinderfilet
  • 100 g Butter
  • 1 dicke Karotte
  • 1 tennisballgroßes Stück Knollensellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 2 große Kartoffeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • schwarzer Pfeffer
  • einige Körner Piment 
  • Salz
Zubereitung
  1. Alle Gemüse putzen/schälen und in Scheiben schneiden: Die Möhren hauchdünn, die Kartoffeln ca. 1mm, den Sellerie 2mm, den Lauch noch etwas dicker. Das ist wichtig, da alles gleichzeitig in den Topf kommt aber unterschiedlich schnell gart. Dies wird durch das rafinierte Zuschneiden ausgeglichen. ;-)
  2. Das Rinderfilet in 1/2 bis 1cm dicke Scheiben und dann in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Einen Schmortopf mit dicht abschließendem Deckel vorwärmen (mit heißem Wasser füllen oder in den heißen Ofen stellen). Die Pimentkörner im Mörser zerstoßen. 
  4. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen und heiß werden lassen. Das komplette Gemüse und das Lorbeerblatt hinzufügen. 1/2 bis 1 gestrichenen TL Salz drüberstreuen, das Gemüse pfeffern und die zerstoßenen Pimentkörner beifügen. Alles für 5 Minuten ordentlich braten, sprich die Temperatur nicht zu niedrig wählen. Ab und zu umrühren.
  5. Das Gemüse in den Schmortopf umfüllen und in der Pfanne kurz das Rindfleisch anbraten. Dann das Fleisch ebenfalls in der Schmortopf, alles umrühren, Deckel drauf und nochmal 10 Minuten bei geringer Hitze schmoren.
Hmmmm... lecker! Und hier noch zur Besprechung des Rezeptes.





Mittwoch, 15. Mai 2013

Reis-Suppe mit Joghurt






Zutaten für vier als Vorspeise 
oder für zwei bis drei mit Brot als Hauptspeise:

  • 100 g Langkornreis
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL rosenscharfes Paprikapulver
  • 1 L Fleisch- oder Hühnerfond
  • 300 g Joghurt (am besten aus Schafmilch)
  • 2 El Zitronensaft
  • 2 Eigelb
  • 1/4 Bund Minze
  • Salz
  • frischer schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
  1. Die Zwiebeln schälen und in sehr feine Würfel schneiden.
  2. In einem Sieb den Reis unter fließendem kalten Wasser abbrausen. Abtropfen lassen.
  3. Die Zwiebeln in einem Topf mit Butter anschwitzen. Mehl und Paprikapulver darüber stäuben und kurz mitbraten. Mit Fond aufgießen, den Reis einrühren und mit einem Deckel bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Der Reis sollte danach noch etwas Biss haben.
  4. Joghurt mit Eigelb und Zitronensaft gut verrühren. Die Minze waschen, trocknen und fein hacken.
  5. Falls man zu der Suppe Fladenbrot genießen möchte wäre es nun an der Zeit das Brot im Ofen frisch aufzubacken.
  6. Etwa einen Schöpflöffel Suppe aus dem Topf holen und nach und nach unter den Joghurt mischen. Den Topf vom Herd ziehen und die Joghurtmischung mit der Minze unter die Suppe ziehen. Noch einmal kurz erhitzen. Dabei immer rühren und die Suppe auf gar keinen Fall kochen lassen, sonst gerinnen die Eigelb.
  7. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Fladenbrot servieren. 
Hier zur Besprechung des Rezeptes.





Mittwoch, 1. Mai 2013

Torta di cioccolata (Schokoladentorte)






Zutaten für eine runde Kuchenform von 26 cm Durchmesser
  • 100 g Pinienkerne
  • 200 g Kuvertüre
  • 4 Eier
  • 125 g weiche Butter
  • Butter für die Form
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • Puderzucker und Kakaopulver

Zubereitung
  1. Die Kuvertüre zerbröckeln und im Wasserbad erhitzen. Die Schokoladenmasse soll warm und flüssig werden, aber nicht kochen. Aus dem Wasserbad entfernen und handwarm werden lassen.
  2. Die Pinienkerne fein hacken. Die Kuchenform ausbuttern.
  3. Den Backofen auf 150 °C vorheizen (ohne Vorheizen: Umluft 130 °C).
  4. Die Eier trennen. Die Eiweiße in einer Schüssel steif schlagen.
  5. In eine zweite Rührschüssel die Butter legen und mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön cremig rühren. Nacheinander die Eigelbe unterrühren. Immer nur so lange, bis keine Eigelbspuren mehr zu sehen sind. Die Kuvertüre löffelweise untermischen. Die Pinienkerne auch.
  6. Die Eiweißmasse darauf häufen und das Mehl darüber sieben. Alles mit dem Schneebesen locker untereinander ziehen.
  7. Den Kuchenteig in die Form geben und im warmen Ofen auf der mittleren Schiene 50 Minuten backen. Ob der Kuchen fertig ist testet man am besten mit einem Messer oder Holzstäbchen. In die Mitte des Kuchen stechen, wenn man es rauszieht, dürfen keine Teigreste dran sein. 
  8. Den Kuchen kurz abkühlen lassen und aus der Form entfernen. Dann den Kuchen komplett abkühlen lassen. Mit einem Sieb den Puderzucker und anschließend den Kakao über den Kuchen sieben. Fertig!
Hilft bei akutem Schoko-Bedarf, versüßt den verregneten Sonntag oder tröstet bei Liebeskummer.

Da die Pinienkerne so teuer sind, will Rebekka den Kuchen beim nächsten Mal mit Walnüssen testen.